Mac Pro & Cinema Display – Unsere Review

23. Dezember 2009 at 18:20 Hinterlasse einen Kommentar

Der größte und schnellste Rechner von Apple hat in unserem Testcenter Halt gemacht und gierig darauf gewartet seine Kraft zu entfalten. Gekrönt wurde die Leistungsmaschine von einem durchweg überzeugenden Apple Cinema Display. Lesen Sie unsere Eindrücke von dem derzeit schnellsten Mac und dem eleganten sowie technisch überzeugenden Cinema Display.

Beginnen wir mit dem zunächst offensichtlichsten, dem Apple Cinema Display. Dieses ist mit einem Trauerrand umgeben und fügt sich perfekt in die Produktlinie von Apple ein. Das Display wartet mit 24″ auf, die per LEDs ausgeleuchtet werden.

Die Rückseite wurde mit appletypischen Aluminium verkleidet und bietet neben dem Kabel mit dem Ladegerät, USB-Stecker und Mini-Displayport, 3 USB-Anschlüsse auf der Rückseite an. Somit steht fest das das ACD nur mit diesem Anschluss kompatibel ist, was aus unserer  Sicht einen kleinen Minuspunkt darstellt. Eine mögliche Verwendung als Blu-Ray-Wiedergabegerät ist somit zunächst ausgeschlossen. Dafür harmoniert das ACD perfekt mit dem MacPro sowie der Macbook (Pro, Air) – Serie.

Wir haben das ACD in Verbindung mit dem Mac Pro getestet und konnten uns über ein durchweg überzeugendes und gleichmäßig ausgeleuchtetes Display freuen. Auch der Anschluss am MBP 13″ lieferte das gleiche positive Ergebnis. Beim ACD ist man versucht an einen iMac zu denken, viele Parallelen gerade was Formfaktor und Design angehen sind ähnlich.

Technisch bietet das ACD eine Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln, was dem HD-Standard entspricht. Apple gibt 14 Ms als Reaktionszeit an. In unseren Spiele und Filmetest konnten wir kein Wischen oder sonstige Bildstörungen erkennen.

Das Apple Cinema Display gehört fast zu einem Mac dazu. Zu schön ist die Formgebung, das Design, es harmoniert perfekt mit der restlichen Produktpalette. Nur Preis und die doch begrenzten Anschlussmöglichkeiten drücken die Wertung auf 4 Sterne hinunter.

Link zum 24″ Apple Cinema Display bei Amazon

Link zum 30″ Apple Cinema Display (ohne LED Hintergrundbeleuchtung)

Mac Pro

Wenden wir uns nun dem Hochleistungsrechner von Apple zu. Die Interna lesen sich wie folgt:

2 x  2,93 GHz Quadcore Nehalem Prozessoren

6 GB DDR 3 RAM mit 1066 GHz

ATI Radeon HD 4870 mit 512 MB

2 x 1 TB Festplatte

AirPort Extreme

Superdrive

Verpackt ist die Rechenleistung in einem ansprechenden Aluminiumgehäuse, das mittels zweier Schnellfixiervorichtungen leicht geöffnet werden kann. Hier sieht man auch schon einen der größten Vorteile der Mac Pros – man kann die integrierte Hardware selbst erweitern. Dieses Erweitern ist jedoch auf weitere PCI-Geräte, wie Grafikkarte  etc. und neuen Festplattten sowie Arbeitsspeicher leicht eingeschränkt. Neue CPUs lassen sich nicht ohne weiteres integrieren.

Kaum ist alles ausgepackt und alles nötige verkabelt (nur der Bildschirm und Stromanschluss), kann es auch schon losgehen. Wir schalten den Mac Pro ein und höhren zunächst einen etwas lauteren Lüfter, der sich kurz darauf herunterdreht und fast unhörbar leise wird. Danach ertönt der typische Brumm-Ton wie bei jedem Mac. In kürzester Zeit befinden wir uns auf der Mac OS Oberfläche, die geduldig unsere Befehle erwartet.

Optisch ist der Mac Pro eine Augenweide. Der Minimalismus war schon immer Apples größtes Argument im Design, der hier konsequent fortgeführt wird. Zwei Schlitze sowie zwei USB-, zwei Firewire 800-Anschlüsse sowie ein Audioausgang befinden sich an der Vorderseite. Die Front- und Rückpartie ist mit einem Lochblech versehen, das nach oben hin sich nach hinten umbiegt. Diese schlichte Eleganz macht den Mac Pro zu einem der stilvollsten und formschönsten PCs die es derzeit gibt.

Wir nehmen auf all unseren Testsystem die routinemäßige Beurteilung der Spieleleistungstauglichkeit mit den Sims 3 in 1920 x 1200 sowie vollen Grafikeinstellungen vor. Im FPS – Test fahren wir über anschließend über die Stadtkarte und drehen uns um 90° dabei. Dies fordert die meiste Leistung der PCs und eignet sich hervorragend zur Beurteilung. So konnten wir bei dem Mac Pro einen konstanten Wert von 80 FPS beobachten – einen Wert der keiner unser Testsysteme zuvor erreicht, bzw. beibehalten hat.

Als zweite Beurteilungsmöglichkeit der Systemleistung haben wir einen Film in Final Cut Express in 1080p HD rendern lassen. Ein Film mit 15 Minuten Content dauert in der Regel zwischen 10 und 20 Minuten. Der Mac Pro erledigte die Aufgabe in unter 8 Minuten und tritt hier eindeutig als das Leistungstier unter den Macs hervor.

Im normalen Mac OS Alltag tritt die wahre Leistung kaum zu Tage. Zu gering fallen die Leistungsansprüche von Mac OS aus. Das Betriebssystem verhält sich an sich wie auf einem normalen Mac. Kommen allerdings rechenintensive Aufgaben hinzu fährt der Mac Pro seine Krallen aus und zeigt was in ihm steckt.

Dafür wurde dieser Rechner aus konzipiert. Professionelle Anwendungen z. B. Photoshop mit verhältnismäßig großen Bildern/Dateien, Videoschnitt oder Musikarrangements – primär der Einsatz in der Medienbranche zeichnen die Stärken des Mac Pros aus. Intensive Computerspieler kommen auch mit dem Mac Pro auf Ihre kosten, eine Installation via Boot Camp vorausgesetzt.

Als Fazit bleibt uns nur zu sagen: WOW. Was für ein Rechner! So flüssig haben wir noch kein Spiel gespielt, so schnell keinen Film gerendert und das in einer so schönen Hülle. Wir übergeben die Krone des schnellsten Macs gern und voller Würde an den Mac Pro der uns wie verzaubert hat. Allerdings richtet sich der Mac Pro klar an professionelle Anwendungen bzw. Hardcore-Spieler. Gelegenheitsspieler oder eher hobbymäßig ambitionierte Filmeschneider oder Musikmischer sollten mit einem iMac liebäugeln.

Der MacPro bei Amazon. (Direktlink)

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