[Review] Time Capsule
4. Februar 2009

Ich begrüße Euch recht herzlich zu meiner Review zur Time Capsule!
Beachtet auch unsere Anleitung zum Einrichten der TimeCapsule: [Anleitung] Time Capsule einrichten
TimeCapsule-Modelle
Es gibt die TC mit
1 TB für 269 Euro*
2 TB für 449 Euro*.
Um Euch einen Anhaltspunkt für die benötigte Größe zu geben kann ich für mich sagen, dass die TC mit 500 GB in etwa für 3 Macs zu Datensicherung reicht. Wer nebenbei noch die Time Capsule als Server nutzen will wird vermutlich mit der 1 TB Version liebäugeln. Wer aber 2 Macs zu Hause hat und keine Unmengen GB an Daten zusätzlich auf die TC für Servergebrauch hochlädt kommt ebenfalls gut mit den 500 GB aus. Auf die Serverfunktion gehe ich später noch ein.
Die Anschlüsse
Die TC wird mit einer Reihe von Anschlüssen ausgeliefert. So sind neben dem obligatorischen Stromanschluss folgende Anschlüsse auf der Rückseite enthalten:
-> USB – dient zum Anschluss von externen Festplatte sowie Druckern.
-> WAN-Anschluss – ist das Kabel das vom Router kommt oder das Verbindungskabel vom DSL-Modem.
-> 3 x Ethernet-Anschluss – dient zum Anschluss von 3 Macs/PCs an die TC über das Ethernet. Diese können parallel zum WLAN-Betrieb genutzt werden.
-> Diebstahlsicherung – nunja der Name sagt alles
Auf der Vorderseite findet Ihr eine Statusanzeige: Die zwischen den Farben orange und grün wechselt, je nachdem welchen Status das Gerät gerade hat (grün = alles ok, orange = etwas stimmt nicht, ähnlich der Diodenanzeige vom iPod Shuffle oder AirPort Express).
Die TC unterstützt die 802.11- n Funktechnologie.
Apple gab bei der Präsentation der TC an, „server-grade“ Festplatten zu nutzen, was sich jedoch als falsch herausgestellt hatte. Apple verbaut Desktop-Festplatten, die jedoch eine hohe Zugriffszahl haben und somit von Apple als server-grade angesehen wurden.
Auspacken + Anschließen
Die Verpackung ist appletypisch sehr schön gehalten. Ähnlich der Verpackung der Apple TV befindet sich die TC in einem Schuber und wird von einem Styroporkörper gehalten. Die TC selber ist zusätzlich in eine Folie verpackt, um sie gegen Kratzer zu schützen.
Weiter sind das Netzkabel, Handbücher sowie die CD mit dem AirPort-Drive-Treiber enthalten. Die CD wird meist nur für Windows oder ältere Macs benötigt. Leopard hat die Software breites vorinstalliert.
Die TC mag es gern an ruhigen Orten zu stehen, die nicht unbedingt durch viel Metall, Gegenstände oder Mauerwerk verdeckt ist. Auch sollte genügend Abstand nach oben hin frei sein, da die TC rel. warm wird und somit kein Hitzestau entsteht.
Das Anschließen selber beschreibe ich dem unteren Abschnitt „Einrichten“.
Täglicher Betrieb
Im täglichen Betrieb integriert sich die Time Capsule hervorragend. Sie macht im Zusammenspiel mit der TimeMachine ihre stündlichen Backups. Leider wird sie im ständigen Betrieb recht warm, was leider ein großer Minuspunkt an der TC ist. Dadurch kann auf ein rel. hohen Stromverbrauch geschlossen werden, den die TC aber durch Abschalten der Festplatte bei Nichtbenutzung kompensieren will.
Während dem Backup-Erstellens ist die Internetgeschwindigkeit leicht beeinträchtigt, da die Sicherung über WLAN/Ethernet stattfindet.
Sie kann auch als rel. laut empfunden werden, mich jedoch stört ihr Geräuschpegel nicht. Für eine Festplatte ist das i. O..
Wenn man längere Zeit nicht zu Hause ist oder die TC über Nacht nicht braucht kann man sie ausschalten. Hierzu muss aber darauf hingewiesen werden das es von Vorteil ist die TC auszuschalten wenn sie sich im Ruhezustand befindet, den sie automatisch nach einer kurzen Weile einnimmt. Einfach das Stromkabel aus der Steckdose ziehen oder über eine Steckdosenleiste ausknipsen.
Schließt man sie wieder am Stromnetz an braucht sie ca 30 – 50 Sekunden bis sie wieder einsatzbereit ist und ihren Dienst aufnimmt. Die Einstellungen bleiben dabei erhalten.
Nutzung als Server
Die Time Capsule als Server zu nutzen bietet sich gerade zu an. Leider ist das Partitionieren nicht möglich. Somit kann man den Backups der TimeMachine keiner festen Partition unterordnen. Problematisch wird dies insofern da die Time Machine solange die Daten sichert bis die Festplatte voll ist. Danach schreit die TM nach mehr Platz. Apple versucht dieses Problem dadurch zu umgehen Abstufungen bezüglich der Backups anzulegen. So werden nur die Backsups der letzten 24 Stunden für jede einzelne Stunde gespeichert. Für den vorherigen Tag werden die Backups im 2 Stundenrythmus angezeigt und die der vorherigen Woche nur noch ein Backup pro Tag. Dies steigert sich soweit das die Backups der letzten Monate auf ein Backup reduziert werden.
Meist bleibt jedoch genügend Speicher frei um nebenbei Dateien zwischen zu speichern und über WLAN oder Ethernet allen Rechnern zur Verfügung zu stellen. Die TC kann von Mac OS als auch Windows gelesen werden. Wodurch ein schneller Austausch von Daten darüber stattfinden kann.
Wiederherstellen von Daten
Die Features der TimeMachine sind weitesgehend bekannt. Jedoch muss gesagt werden das die Zugriffsgeschwindigkeit von der Empfangsqualität im WLAN abhängig ist. Im Allgemeinen geht dies recht schnell von der Hand und mann kann seine verloren geglaubten Daten in Kürze „Hello again“ sagen.
Anschließen von Drucker & externer Festplatte
Nicht jeder Drucker ist für den WLAN-Einsatz über die TC oder AirPort Extreme geeignet. So ist leider der Canon Pixma MX 310 Drucker davon betroffen. Leider schweigt sich Apple etwas über die kompatiblen Geräte aus. Als Faustregel kann man jedoch verwenden: Ist der Drucker multifunktional, erspar ihm die Airport-Anschluss-Qual, sprich: Kann der Drucker „nur Drucken“ ist er für den Betrieb mit der TC oder AE geeignet.
Externe Festplatte habe ich leider noch nicht probiert. Ich habe jedoch gelesen das sie erkannt werden und man für die TimeMachine verwenden kann. Zwar gibt es auch hier und da kleine Problemchen, die aber weitesgehend gelöst wurden.
Fazit
Insgesamt bin ich mit dem Kauf der TC mehr als zufrieden. Gerde das Nutzen als Server und die gute Zusammenarbeit mit der TimeMachine machen das Gerät lohnenswert.
Das Design des Gerätes macht auch einiges her und ist ein wahrer Blickfang in jeder „Apple-Ecke“.
Auch die relativ einfach Handhabung des Gerätes hinterlässt einen guten Gesamteindruck.
Negativ fällt leider die hohe Betriebstemperatur, sowie der fehlende Ein/Ausschalter auf den man bei einem Gerät dieser Klasse durchaus erwarten dürfte.
Schade ist auch das die TimeCapsule über kein Airtunes verfügt was das i-Tüpfelchen gewesen wäre.
*Preise entsprechen dem Stand vom 02. Dezember 2009.
Entry Filed under: Review. Schlagworte: 1 TB, 500 GB, Apple, Bericht, Mac, Report, Review, Time Capsule, Time Machine, TimeCapsule, TimeMachine.
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Mac OS Alltag « ApfelTech-Blog | 2. Mai 2009 at 16:49
[...] die Speicherkapazitäten derzeit noch nicht ausreichend. Hierzu bietet sich auch die Time Capsule (Review von uns) von Apple an, die eine AirPort-Basisstation mit einer Festplatte in einem Gerät verbindet. [...]